Grobe Fahrlässigkeit

Für die Annahme grober Fahrlässigkeit des Sachverständigen nach § 839a BGB kommt es nicht darauf an, dass die Unrichtigkeit des Gutachtens jedermann, auch den entscheidenden Richtern, aufgrund naheliegender Überlegungen hätte einleuchten müssen. Maßgebend ist insoweit vielmehr die Perspektive des Sachkundigen.

Dieser Beschluß kann für einen Immobiliensachverständiger und Immobiliengutachter bei der Immobilienbewertung Bedeutung haben.

BGH, Beschl. vom 24.07.2014  -III ZR 412/13-