Zur Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete durch ein Sachverständigengutachten eines Immobiliengutachter bzw. eines Immobiliensachverständigen.

Der Vermieter kann zwar zur Begründung eines Mieterhöhungsverlangens nach § 558a BGB auf Vergleichswohnungen aus dem eigenen Bestand zurückgreifen. Zur Beurteilung der materiellen Begründetheit des Mieterhöhungsverlangens im Rechtsstreit stellt aber die Auswahl von Wohnungen, die sämtlich dem die Mieterhöhung begehrenden Vermieter gehören, keine repräsentative Stichprobe für die Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete dar.

BGH, Urt. vom 3.07.2013 -VIII ZR 354/12-